3.
Februar

Wo bekomme ich freie Fotos her?

Alle Fotos von pixabay.com

Mit Fotos ist es immer so ein Problem, häufig gibt es Ärger mit dem Urheberrecht. Denn jede/r Fotograf/in ist Urheber seiner Bilder und besitzt die ausschließlichen Rechte daran. Doch jede Urheberin oder jeder Urheber kann seine “Werke” unter eine offene Lizenz stellen.

Meist gelten diese Lizenzen für Inhalte, die im Internet bereit gestellt werden. Zum Beispiel erlauben Creative Commens Lizenzen (CC-Lizenzen), Fotos zu kopieren, zu verbreiten oder anderen online zugänglich zu machen. Unter Umständen kann man die Bilder auch verändern und die veränderten Inhalte wieder im Netz veröffentlichen.

Zu finden sind solche Bilder beispielsweise auf Flickr oder auch auf Wikipedia. Aber Achtung: Nicht alle Bilder stehen unter der CC-Lizenz. Das müsst ihr bei jedem einzelnen Bild prüfen.

Noch genialer sind Plattformen, die sogenannte gemeinfreie Bilder zur Verfügung stellen. Die Bilder können kostenlos sowohl für private als auch für kommerzielle Anwendungen ohne Nennung des Urhebers verwendet werden. Eine Plattform für entsprechende Bilder ist z.B. pixabay.com.

Wenn ihr gute Fotos für eure Kampagnen, Artikel oder Bildergalerien braucht, schaut einfach bei pixabay.com oder den anderen o. g. Internet-Portalen vorbei. Viel Spaß beim Stöbern. Und wenn ihr noch andere Plattformen für freie Bilder kennt, bitte als Kommentar posten!

30.
Januar

Nationalpark Teutoburger Wald – jetzt!

Der Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge setzt sich für die Einrichtung und den Erhalt eines Nationalparks in Ostwestfalen-Lippe ein. Der Teutoburger Wald mit angrenzender Egge und Senne ist eine einmalige, großflächige unzersiedelte Landschaft mit herausragender Bedeutung für den Naturschutz.

Die europäischen Buchenwälder sind selten geworden und haben in Deutschland ihre größte Verbreitung. Umso wichtiger ist es sie zu schützen. Und wie können wir uns für den Erhalt von Urwäldern in Entwicklungsländern einsetzen, wenn wir der Natur bei uns weniger als ein Prozent unserer Landfläche für ihre freie Entwicklung zur Verfügung stellen?

In Deutschland steht weniger als ein Prozent Wald unter Schutz. In Brasilien, beispielsweise, liegt diese Zahl deutlich höher. 30 Prozent des Amazonas-Urwaldes sind dort geschützt. Wie wertvoll diese alten Buchbestände sind, hat auch die UNESCO erkannt. Alte Buchenwälder sind inzwischen als Weltnaturerbe anerkannt. Unterstütze auch du die Kampagne “Nationalpark Teutoburger Wald“.

26.
Januar

Lebensraum im Ausverkauf

Fledermaus (c) ununusual/flickr

Die wenigsten Menschen wissen es: Fledermäuse sind in Mitteleuropa akut gefährdet. Viele Arten müssen deshalb dringend geschützt werden. Fledertiere, wie Fledermäuse auch genannt werden, sind die einzigen Säuger, die aktiv fliegen können.

In Europa leben 30 Fledermausarten, 22 davon auch in Deutschland. Sie sind überwiegend Insektenfresser und ruhen typischerweise hängend. Fledermäuse schlafen, überwintern und bekommen Nachwuchs in unzugänglichen Verstecken, sie fliegen fast nur nachts und machen keine hörbaren Geräusche.

Wenn du Fledermäuse schützen möchtest, unterstütze die Kampagne “Gebt Fledermäusen einen Platz zum Leben“. Die Aktivistinnen und Aktivisten setzen sich u. a. dafür ein, gebäudebewohnende Fledermausarten möglichst viel Lebensraum in unseren Städten finden. Mehr Infos findest du auf savethebats.de.

23.
Januar

Non Profit Filmprojekt: Deine Hilfe wird gebraucht!

IT go green!

Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, den spektakulärsten Non Profit Videoclip für eine grüne IT Revolution produzieren. Das können Sie natürlich nicht allein und bitten deshalb um Deine Hilfe!

Mit ihrer Kampagne “Wir brauchen deinen Videoclip für GoGreen! Non Profit Filmprojekt” wollen Jürgen und Janet deutlich machen wie dringend wir Energie sparen müssen. Genauso wichtig sind sauber produzierter IT-Produkte und das IT-Produktrecycling.

Mitmachen ist ganz einfach. Du brauchst ein Smartphone oder eine kleine Video-Kamera und eine Idee für einen “Go Green”-Filmschnipsel. Den nimmst du auf – gerne zusammen mit Freunden -, wirst Co-Autor bei der Kampagne und lädst dein Filmchen hoch. Alles weitere erfährst du in der Kampagne.

19.
Januar

Internet als Klimaproblem

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sogenannte Flatrates haben unsere Wohnungen erobert, wir sind Online, sobald wir unseren Computer einschalten. Dank WLAN und UMTS kann mittels Laptops, PDAs oder Handys auch unterwegs gesurft werden.

Das Internet wächst weiter, die zu transferierenden Datenvolumen steigen extrem und die komplette Infrastruktur des WorldWideWeb frisst mehr und mehr Strom. In verschiedenen Artikeln ist das Internet bereits als “Klimakiller” betitelt worden.

Macht euch das Problem bewusst, erzählt es euren Freundinnen und Freunden und schließt euch der Kampagne “Internet und Stromverbrauch” an. Spart Strom und wechselt zu einem Ökostrom-Anbieter!

16.
Januar

Wenn die Sonne nicht mehr scheint

Suspekt One feat. Kingsley Quainoo: Cooler Rap zu Umweltzerstörung und Bankenkrise “Wenn die Sonne nicht mehr scheint”.

13.
Januar

Nationalpark in Tschechien bedroht!

Nationalpark Sumava, Tschechien, (c) Skippy at the Czech language Wikipedia

Der Nationalpark Sumava, auch Böhmerwald genannt, bildet zusammen mit dem benachbarten Nationalpark Bayerischer Wald das größte zusammenhängende mitteleuropäische Waldgebiet, das “Grüne Dach Europas”.

Bergplateaus mit emporragenden Gipfeln, die canyonartigen, durch Erosion entstandenen Taleinschnitte mit Flussläufen im Westen, das weitläufige Hochland Trojmezenska hornatina oder die Moldau-Auen im Süden – jedes Gebiet bietet Lebensraum für die unterschiedlichsten Tier- und Pflanzenarten an.

Zahlreiche Moorlandschaften ermöglichen den Fortbestand einiger Insektenarten aus der Nacheiszeit. Reste von urwaldähnlicher Vegetation, Gletscherseen, Tal- und Berghochmoore, durchzogen von Spuren des jahrhundertlangen menschlichen Daseins, die den besonderen geheimnisvollen Reiz dieses dünn besiedelten Gebiets noch verstärken, machen diesen Landstrich zum Naturkleinod.

Diese Schönheit soll nun durch Kahlschläge quer durch das Schutzgebiet zerstört werden. Wir finden, das geht gar nicht! Setze dich mit uns für den Erhalt des Nationalparks ein. Mach mit in der Kampagne “Der Nationalpark Sumava in Tschechien ist bedroht!”.  Und unterschreibe hier die Online-Petition.

4.
Januar

Plastikmüll vermeiden

Plastikmüll aus dem Meer.

Plastikmüll ist ein weltweites Problem und gefährdet in zunehmendem Maße unsere Umwelt. Von den jährlich bis zu 240 Millionen Tonnen produziertem Plastik landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen etwa 6,5 Millionen Tonnen Müll in unseren Ozeanen. Auf jedem Quadratkilometer der Wasseroberfläche treiben inzwischen bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe.

Diese machen rund 15 Prozent des Mülls aus, mehr als 70 Prozent sinkt auf den Meeresboden und bleibt unserem Auge verborgen. Die restlichen 15 Prozent werden an die Küsten gespült. Plastik ist im Meer nahezu unvergänglich, es zersetzt sich langsam über Jahrzehnte, manchmal Jahrhunderte und gibt so nach und nach kleinere Bruchstücke und Giftstoffe an die Umgebung ab.

Die Überbleibsel unserer zivilisierten Wegwerfgesellschaft kosten jedes Jahr Zehntausende von Meerestieren das Leben und gefährden die faszinierende Unterwasserwelt. Es gibt Meeresregionen in denen sich heute sechsmal mehr Plastik als Plankton im Wasser befindet. Seevögel verhungern mit vollen Mägen, da Plastik den Verdauungsapparat verstopft, Wale und Delfine, aber auch Schildkröten, verfangen sich in alten Fischernetzen, ertrinken oder erleiden schwere Verletzungen bei Befreiungsversuchen.

Es ist Zeit unseren Plastikverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren, und somit unsere Umwelt zu schützen. Viele unserer Alltagsgegenstände sind völlig unnötig in Plastik verpackt und können durch Alternativen ersetzt werden. In der Kampagne “No more Plastics” werden Tipps gesucht, wie wir in unserem Alltag Plastikmüll vermeiden können. Wie vermeidest du Plastikmüll? Verrate es uns!

28.
Dezember

Der Eisbär darf nicht untergehen!

Jeder weiß es: Den Eisbären schmilzt der Lebensraum weg.  Weniger bekannt ist, dass der „König der Arktis“ zusätzlich gefährdet ist, weil jedes Jahr Hunderte Eisbären abgeschossen werden – ganz legal. Auf diese Bedrohung weist beispielsweise der Umweltaktivist und Schauspieler Hannes Jaenicke in seinem neuen Spot hin. „Unbegreiflich, dass Regierungen weiterhin die Jagd auf eine vom Aussterben bedrohte Art genehmigen“ sagt er und fordert von der kanadischen Regierung auf, die Jagd auf den bedrohten Eisbär endlich zu verbieten. Unterstützt die Kampagne “Stoppt die Jagd auf Eisbären!” von Pro Wildelife auf GreenAction.

22.
Dezember

Hobbyjagdvergnügen gegen EU-Recht

Selztalrinder auf der Weide. (c) J. Fiala

Mitten in Rheinhessen entlang der Selz wird eine Herde aus Schottischen Hochlandrindern zur extensiven Beweidung von Grünflächen in Naturschutzgebieten eingesetzt. Jetzt sollen die Naturschutzgebiete, “Hahnheimer Bruch” und “An der Lausau”, für das Jagdvergnügen von drei Jägern geopfert werden.

Seit etwa 12 Jahren beweiden die Selztalrinder kostenlos die Naturschutzgebiete für den Selzverband. Die Gebiete stehen wegen ihrer seltenen Vogelarten unter EU-Schutz (Natura 2000, Fauna-Flora-Habitat, Vogelschutzgebiet usw.).

Sollte die Pflege der Gebiete eingestellt werden, wie in einem anderen Natura2000 Schutzgebiet in der Nähe geschehen, können die seltenen Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Das durch langjähriges Engagement Aufgebaute bricht in sich zusammen und wird zerstört. Zudem verstößt es gegen EU-Recht, wenn sich die Situation für die Arten in den Naturschutgebieten verschlechtert.

Trotzdem will der zuständige Landrat Claus Schick ohne Zustimmung der Fachbehörden, die Flächen für die Selztalrinder kündigen. Ihm ist zwar bekannt, dass mehrere Fachgutachten, die Bezirksregierung und das zuständige Ministerium für eine weitere Beweidung der Gebiete sind. Doch das scheint ihn nicht sonderlich zu interessieren.

Die Selztalrinder haben dem Steuerzahler bisher Kosten in Höhe von etwa 360.000 Euro erspart. Denn so teuer wäre die aufwändige Pflege durch Landschaftsgärtner. Außerdem hat sich der Artenbestand der Tier- und Pflanzenwelt in den Gebieten durch die Beweidung vergrößert. Und zusätzlich hat sich die Herde zu einem touristischen Mittelpunkt im Selztal entwickelt. Machen wir uns dafür stark, dass die Selztalrinder bleiben können. Also mitmachen und die Petition an den Landrat unterschreiben oder dem Landrat eine Protestmail schreiben!