17.
Januar

Umfrage zur Verbesserung von GreenAction

Hilf mit GreenAction zu verbessern.

Um GreenAction verbessen und optimieren zu können, bitten wir um deine Mithilfe und Unterstützung. Wir würden uns sehr freuen, wenn du dir etwas Zeit zum Ausfüllen unseres Fragebogens nimmst.

In dieser Umfrage wird nach deinen Erfahrungen zu verschiedenen Themengebieten gefragt. Beispielsweise: warum ihr Aktionen auf GreenAction veröffentlicht, welche Erfahrungen ihr beim Organisieren von Aktionen gemacht habt, welche neuen Features ihr euch wünscht oder was ihr auf GreenAction verbessert haben wollt.

Selbstverständlich werden alle Antworten anonym und vertraulich behandelt. Bitte unterstützt uns und macht mit! Und hier geht es zur Umfrage.

7.
Januar

Wer wird das übelste Unternehmen des Jahres?

Public Eye Award: Adbusting Shell.

Ende Januar vergeben die Erklärung von Bern und Greenpeace wieder die Public Eye Awards für die schlimmsten Fälle von Missachtung der Umwelt und der Menschenrechte. Bis zum 23. Januar kann online über das übelste Unternehmen des Jahres abgestimmt werden. Nominiert sind sieben Konzerne: Alstom (FR), Coal India (IN), G4S (UK), Goldman Sachs (USA), Lonmin (ZA), Repower (CH) und Shell (NL).

Die Verleihungen des Schmähpreises finden Ende Januar im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz in Davos parallel zum World Economic Forum (WEF) statt. Die Preisverleihung wurde erstmals im Jahre 2000 organisiert, um zu zeigen, dass menschen- und umweltverachtende Geschäftspraktiken Konsequenzen haben: die Konzerne bezahlen mit ihrem Image.

Der Public Eye Award soll einen Kontrapunkt zur Veranstaltung des WEF setzen, bei dem sich die Global Player treffen. In den liberalisierten Märkten können sie rechtlich oft nicht in die Verantwortung genommen werden, wenn sie beispielsweise überlebenswichtige Medikamente patentieren, Arbeiterinnen und Arbeiter unter unwürdigen Bedingungen ausbeuten oder Rohstoffe erschließen und dabei die Zerstörung der Umwelt in Kauf nehmen.

Ein Beispiel ist das Unternehmen Shell, das die Jury aus Wirtschaftsethikerinnen und -ethikern nominiert hat. Trotz herber Rückschläge setzt Shell weiter darauf, in der Arktis nach Öl zu bohren und damit das fragile Ökosystem zu gefährden. Außerdem hat Shell die Umstellung auf erneuerbare Energien aus seiner langfristigen Strategie gestrichen. Aber Shell steht nicht alleine da.

3.
Januar

Ein schönes & erfolgreiches 2013

Im Golf von Alaska ist Shells Ölbohrinsel "Kulluk" auf Grund gelaufen.

Liebe GreenAction Aktivistinnen und Aktivisten, wir wünschen euch ein wundervolles und erfolgreiches Jahr 2013. Da wir noch viel für den Umwelt- und Naturschutz zu tun haben, freuen wir uns auf weiteres Jahr gemeinsamen Engagements mit euch!

Gleich zu Anfang des Jahres ist der Ölkonzern Shell mal wieder unliebsam aufgefallen. Shells Ölbohrinsel “Kulluk” ist vor Alaska auf Grund gelaufen. Zwar soll noch kein Öl ausgetreten sein, aber es bleibt das Risiko einer Ölverschmutzung bestehen.

Dies ist ein weiterer Rückschlag bei Shells Plänen, in der Arktis nach Öl zu bohren. Mach mit in der Kampagne “Stoppt Shell – Rettet die Arktis!”

12.
Dezember

Alle Jahre wieder …

Tanne im Allgäu.

Jährlich werden in Deutschland etwa 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Rund 10 Prozent davon werden importiert, vor allem aus Dänemark, aber auch aus den Niederlanden, Irland, Österreich, Polen und Tschechien. Der größte Teil davon stammt aus Weihnachtsbaumkulturen.

Nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft. Aber auch diese Bäume stammen häufig nicht direkt aus dem Wald, sondern wachsen auf Sondernutzungsflächen, beispielsweise auf durch den Wald führenden Trassen für Hochspannungsleitungen oder Gas-Pipelines oder auf zum Forstbetrieb gehörenden Landwirtschaftsflächen.

Aber es gibt auch ökologisch zertifizierte Weihnachtsbäume. Sie erkennt man den entsprechenden Siegeln: Naturland, FSC oder auch Demeter und Bioland. Naturland Weihnachtsbäume stammen aus Wäldern, die nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet werden. Diese Richtlinien wurden von Naturland zusammen mit den Umweltverbänden Robin Wood, Greenpeace und BUND erarbeitet.

Wo es Weihnachtsbäume aus ökologischer Waldwirtschaft oder aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen gibt, findet ihr in einer von Robin Wood zusammengestellten Liste.

3.
Dezember

Erfolg: Zara will entgiften!

Zara, das weltweit größte Bekleidungsunternehmen, hat sich heute, nach einem acht Tage anhaltenden, intensiven öffentlichen Druck, dazu verpflichtet, zukünftig giftfrei Mode herzustellen. Dieser Sieg gehört den Mode-Liebhabern, Aktivisten, Bloggern und Social Media Usern. Das ist die Macht des Volkes in voller Aktion!

Greenpeace-Kampagner führten seit 2011 einen ständigen Dialog mit Zara (eine Marke innerhalb der Inditex-Gruppe) über die Beseitigung von sich freisetzenden, gefährlichen und giftigen Chemikalien aus ihrer Kleidung und der gesamten Lieferkette. Doch erst in dieser Woche erkannte der Fast-Fashion-Riese die dringliche Notwendigkeit, sein Umwelt­verschmutzungs­problem in Angriff zu nehmen.

Zara hat sich dazu verpflichtet bis 2020 jegliche, sich freisetzenden, gefährlichen und giftigen Chemikalien aus ihrer Lieferkette und ihren Produkten zu entfernen. Auf einige der schlimmsten und schädlichsten Chemikalien, wie PFC (Perfluorierte Chemikalien) will Zara sogar schon früher verzichten. Als Intensiv-Nutzer von PFC, ist die Verpflichtung von Zara bis 2015 auf diese Chemikalien zu verzichten ein gewaltiger Durchbruch.

Das versprochene Engagement ist nicht nur eine gute Nachricht für die Umwelt, sondern auch ein Durchbruch für das Recht der Öffentlichkeit, zu erfahren, was in unseren Gewässern freigesetzt wird. Zara verspricht, dass bis zum Ende des Jahres 2013 mindestens 100 ihrer Lieferanten im globalen Süden (davon mindestens 40 in China) Daten über die Freisetzung von gefährlichen Chemikalien in die Umwelt veröffentlichen werden. Die Daten sollen Chemikalie-für-Chemikalie, Anlage-für-Anlage und Jahr-für-Jahr veröffentlicht werden.

Die Kraft der Konsument/inn/en

Die zunehmende Kraft der “People Power” hat gezeigt, was in ihr steckt. Doch leider gibt es immer noch giftige Einleitungen durch Fabriken, und auch wenn Zara ein großer Fisch ist müssen noch mehr Unternehmen erkennen und auf die Dringlichkeit der Situation reagieren. Erst dann ist unsere Arbeit getan.

26.
November

Detox: Zara muss entgiften!

Bundesweit sprayen Greenpeace Ehrenamtliche mit Schneespray den Schriftzug "Detox" (Entgiften) auf Schaufenster der Modekette Zara.

Greenpeace arbeitet seit 2011 verstärkt zum Thema Chemie in der Textilproduktion. Untersuchungen belegten, dass Textilchemikalien durch Fabrikabwässer im Herstellungsland in die Umwelt gelangen und die Gesundheit der Menschen gefährden.

Auch in den Abnehmerländern – also bei uns – wird die giftige Chemie durch die Haushaltswäsche freigesetzt. Viele der Chemiekalien sind krebserregend oder wirken hormonell, d.h. sie beeinflussen die Fortpflanzungsfähigkeit.

Einige Marktführer haben aufgrund der Greenpeace-Arbeit eine giftfreie Produktion bis zum Jahr 2020 angekündigt: Die Sportartikelhersteller Puma, Adidas, Nike, Li Ning und die Modemarken H&M, C&A und Marks & Spencer. Aber das sind noch lange nicht genug Kleidungshersteller. Weitere müssen folgen! Derzeit setzen sich Greenpeace-Aktivisten auf der ganzen Welt dafür ein, dass Zara auf eine giftfreie Produktion umstellt.

Greenpeace-Aktivisten protestieren in Bankok für giftfreie Mode bei Zara.

Am Samstag, 24. November 2012 protestierten über 700 Greenpeace-Aktivisten in über 80 Städen in 19 Länder vor Zara-Läden. Rund um die Welt waren die meisten Menschen entsetzt, als sie erfahren haben, dass in der Textilienherstellung von Zara-Produkten giftige Chemiekalien eingesetzt werden. Es gab viel positive Unterstützung für die Greenpeace Detox-Arbeit! Mach auch du mit: http://www.greenaction.de/schmutzige-waesche

Und wenn du einen Facebook-Account hast, besuche einfach mal die Facebook-Seite von Zara und teile ihnen mit, was du von giftiger Kleidung hälst!

14.
November

freiheit

www.freedom-project.net

jeder von uns will frei sein! was freiheit jedoch für den einzelnen bedeutet, wie er sie wahrnimmt und wie weit er für seine und die freiheit anderer geht, könnte nicht unterschiedlicher sein als unsere dna.
bereits in jungen jahren stoßen wir an unsere grenzen und haben den ersten ganz persönlichen freiheitskampf mit unseren eltern. politisch gesehen kein nennenswerter kampf und dennoch ein enorm wichtiger bestandteil im leben eines menschen: die erste emanzipation gegenüber anderen wertvorstellungen.

jedoch der drang des menschen nach freiheit geht weiter. ganze völker gehen auf die straße, um sich für meinungsfreiheit, pressefreiheit, religionsfreiheit, gleichberechtigung und bildung einzusetzen. wie anfang des jahres in der arabischen welt, wo die menschen sich gegen die unterdrückung wehrten. ein kampf wie auch wir ihn aus der europäischen geschichte kennen. meist ist es die jugend, die mit wut und kraft auf die straße geht, um gegen herrschende mächte zu rebellieren, ob regime, kirche oder beides.

aber auch in ländern, wo derzeit keiner auf die straße geht um für die freiheit zu kämpfen, ist sie ein aktuelles thema. so widmet sich der neue deutsche bundespräsident joachim gauck der freiheit und der damit verbundenen verantwortung.

projekt freiheit
project freiheit bündelt texte aus allen themenkreisen zur freiheit. das ziel: ein buch, das die komplexität des themas mit all seinen facetten zeigt. angefangen bei historischen texten, über aktuelle zitate, bis hin zu persönlichen kommentaren.

das buch
vielfalt und widersprüchlichkeit, schönheit und natürlich auch die freiheit der freiheit sollen sich gebunden widerspiegeln. es soll ein kleines linguistisches museum der freiheit werden! es maßt sich nicht an, komplett oder allumfassend zu sein. vielmehr soll das buch den leser am ende mit seiner eigenen, vielleicht neu orientierten idee zur freiheit entlassen.

nun über mich
ich bin janine, 26 jahre alt, grafikdesign studentin und lebe zur zeit in düsseldorf. dieses projekt – projekt freiheit – ist meine abschlussarbeit für meinen bachelor an der fachhochschule mainz. in den letzten jahren bin ich viel um die welt gereist, habe neue leute, andere kulturen und verschiedenste denkweisen kennengelernt. in dieser zeit bin ich immer wieder über die frage gestolpert ‘was ist freiheit?’ und noch mehr ‘kann ein mensch absolut frei sein? und wenn ja will er es überhaupt?’

und jetzt bin ich gespannt, was du über die freiheit denkst!

29.
Oktober

Die Rückkehr der Wölfe

Die Wölfe sind nach Deutschland zurückgekehrt.

Nachdem der letzte Wolf in Deutschland im Februar 1904 als “Tiger von Sabrodt” getötet wurde, galten sie als ausgerottet. Jetzt sind sie wieder auf deutschem Boden: Die Wölfe sind aus Osteuropa zurück.

Wiederholt wurden Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg und an der Grenze zu Sachsen-Anhalt nachgewiesen. Auch in in Brandenburg und Sachsen wurden Wolfsrudel gesichtet. Weitere Rudel erwartet man an der Grenze zwischen Sachsen und Tschechien und in Bayern (Umweltministerium in München).

Damit die Wölfe sich ungestört ausbreiten können, ist ein Schwerpunkt der Tierschutzarbeit die Aufklärung der Bevölkerung. Viele Bürger haben unbegründete Ängste vor dem Tier, weil ihm der Mythos der Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit anhaftet. In der Kampagne “Gute Nachrichten: Die Rückkehr der Wölfe” kannst auch du dich für den Wolf stark machen.

15.
Oktober

Blog Action Day: The Power of we

Blog Action Day 2012: The power of we

Beim Blog Action Day 2012 geht es um Teamarbeit. Wie können viele kleine Schritte etwas Großes erreichen. Beispiele dafür gibt es viele: Viele Menschen spenden ein wenig Geld um hungernden Menschen zu helfen, engagieren sich, um die Umwelt zu schützen oder gegen Ungerechtigkeit in der Welt zu demonstrieren. Wenn wir uns zusammentun werden wir gehört.

So funktionieren NGOs, so funktioniert GreenAction und so funktionieren globale Kampagnen im Netz. Mehr als zwei Millarden Menschen haben Zugang zum Internet, jede Sekunde verbinden sich acht neue Menschen mit dem Netz. Über eine Millarden Menschen haben sich auf Facebook vernetzt und diskutieren dort die Themen, die sie bewegen.

Ein ungeheures Potential, das wir nutzen sollten. Für den Schutz der Arktis hat Greenpeace schon über zwei Millionen Unterschriften sammeln können. Auf einer Online-Demo für die Arktis kamen  und über 40000 Tweets (Kurznachrichten auf Twitter) zusammen. Und mit euch zusammen können wir – wie schon in der Antarktis – ein Schutzgebiet durchsetzen! Wir bleiben dran.

Ein schönes afrikanisches Sprichwort sagt: “Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.” In dem Sinne: The power of we!


Alle Greenpeace-Stresstester wieder frei

Unterstützt die Stresstester

Und hier noch die gute Nachricht vom Wochenende: Alle Aktivist/inn/en, die sich am Greenpeace-Stresstest in schwedischen AKWs beiteiligt haben, sind nach der Verhandlung am Freitag wieder frei. Ein Urteil wird allerdings erst am 19. Oktober gesprochen.

Freitagmorgen um neun Uhr begann die Verhandlung der ausländischen Greenpeace-Aktivisten in Uppsala, die die Polizei in Gewahrsam genommen hatte. Darin machten die Aktivisten deutlich, wie einfach es war auf das Gelände der AKW zu kommen und sich darauf zu bewegen. Große Teile der schwedischen Öffentlichkeit sind entsetzt.

Der Greenpeace-Stresstest

Mehr als 70 Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace hatten am Dienstagmorgen einen friedlichen Stresstest in zwei schwedischen Atomkraftwerken (AKW) durchgeführt. Auf dem Gelände des AKW Forsmark überwanden sie mit Leitern die Zäune. Am AKW Ringhals fand auf dem Firmengelände ein Fahrrad-Stresstest statt.

Sicherheitkräfte nahmen am Dienstag noch viele Aktivisten fest, doch sie fanden nicht alle. Nach 28 Stunden machte sich ein Team freiwillig bemerkbar. Ein weiteres Team wurde nach 30 Stunden entdeckt. Nach fast 40 Stunden verliessen die letzen beiden Aktivisten freiwillig unter Medienbegleitung das AKW Forsmark.

Die Beiden hatten sich die ganze Zeit unentdeckt in einem Transformator-Gebäude aufgehalten. Besonders entlarvend daran: Genau hier hatte 2006 einer der größten Störfälle in einem AKW in Schweden begonnen. So sicher sind unsere AKWs.

Die Greenpeacer wollten mit ihrem Stresstest auf die schweren Sicherheitslücken der schwedischen AKWs aufmerksam machen. Denn auch in Schweden weist Greenpeace seit Jahren auf die Gefahren hin. Doch weder Atomindustrie noch Politik hat dies interessiert.