
Die Aminosäure L-Cystein kommt in Bäckereien zum Einsatz, sie macht Mehl leichter knetbar – gewonnen wird sie zum Beispiel aus Schweineborsten oder Federn.
Ob sich in unserem Essen Bestandteile von Tieren verstecken, ist oft nicht ersichtlich. Oder wusstet ihr, dass in Frischkäse Gelatine enthalten ist und Speck in Tomatensuppe? Besonders unappetitlich wird es bei Schweineborsten in der Brotherstellung. Viele vermeintlich vegane oder vegetarische Lebensmittel enthalten Tierprodukte, ohne dass dies auf der Verpackung angegeben werden muss.
Foodwatch hat jetzt eine E-Mail-Aktion gestartet, in der Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner aufgefordert wird, diesen Missstand zu beenden und eine lückenlose Kennzeichnungsplicht zu gewährleisten. Je mehr Menschen unterschreiben um so besser die Chance, dass die Forderung durchgesetzt wird. Also mach mit!

Schweineborsten in der Brotherstellung? Woher kommt das?
02.8.2012 um 16:40 UhrZitat Foodwatch:
“Auch bei technischen Hilfsstoffen kommen Tierbestandteile zum Einsatz, ohne dass dies für Verbraucher erkennbar ist. Zum Klären von Wein und Saft setzen einige Anbieter auf Gelatine. Die Aminosäure L-Cystein dagegen kommt in Bäckereien zum Einsatz, sie macht Mehl leichter knetbar – gewonnen wird sie zum Beispiel aus Schweineborsten oder Federn.”
http://foodwatch.de/presse/pressearchiv/2012/versteckte_tierprodukte/index_ger.html
06.8.2012 um 11:27 Uhr