Tadschikistan ist das ärmste Land Zentralasiens. Zwei Drittel der Einwohner lebt von der Landwirtschaft, wobei nur etwa 7 Prozent des Landes landwirtschaftlich intensiv nutzbar sind. Tadschikistan ist eines der Länder, das am wenigsten zum Klimawandel beigetragen hat und dennoch hat es schon heute stark mit den negativen Folgen des Klimawandels zu kämpfen.
Allein in den letzten 70 Jahren ist ein Drittel der Gletscher geschmolzen, Dürreperioden werden härter und die unzureichende Infrastruktur bringt die Menschen in vielen Regionen in Teufelskreise der Abholzung und Bodenerosion.
Die Zukunft Tadschikistans liegt in den Händen der heranwachsenden Generation. Diese für Umweltprobleme zu sensibilisieren und ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu stärken, hat sich Little Earth zum Hauptziel gesetzt.
Die politisch und kommerziell unabhängige Umweltorganisation Little Earth wurde 1997 von jungen Aktivisten in Duschanbe, Tadschikistan, gegründet. Die Organisation engagiert sich als eine der führenden Umweltorganisationen Tadschikistans in vielen Netzwerken und hat in den letzten Monaten drei regionale Jugendgruppen etabliert. In den letzten zwei Jahren hat Little Earth auch entwicklungspolitische Freiwillige aus Deutschland beschäftigt.
Diesen Sommer organisiert Little Earth ein Sommerlager und eine Mitgliederversammlung für ihre Jugend. Junge Umweltaktivisten aus ganz Tadschikistan sollen dort mehr über ihre Rechte erfahren und lernen, mit diesen dem Klimawandel entgegenzutreten. Leider können nicht alle das Geld aufbringen, um zu kommen.
Deshalb braucht Little Earth auch dringend finanzielle Unterstützung. Es braucht gar nicht viel zu sein. Einem Freiwilligen das Sommerlager zu ermöglichen, ist für 30 Euro möglich. Jede noch so kleine Spende hilft den Jugendlichen. Die Organisation ist auch auf Facebook vertreten.


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