8.
Februar

Wichtige Infos zum Urheberrecht/Copyright

Das Urheberrecht schützt “Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst” – das sind unter anderem Texte, Musik, bildende Künste, Architektur, Fotografie, Film, aber auch Computerprogramme, Karten, Pläne und Diagramme. Das hat zur Folge, dass ausschließlich der Urheber entscheiden darf, ob und wie sein Werk veröffentlicht wird.

Ein Urheber ist bei einem Buch der/die Autor/in und bei einem Foto der/die Fotograf/in. Nur der Urheber darf bestimmen, wie das Werk kopiert, verbreitet, gesendet, online gestellt oder anders öffentlich wiedergegeben werden darf.

Der Urheber kann eines oder mehrere seiner Urheberrechte weitergeben, zum Beispiel an einen Verlag, der sich dann für ihn um den Verkauf kümmert. Dafür bekommt der Urheber/in ein Honorar, verdient damit also seinen Lebensunterhalt.

Nutzungsrechte werden über Lizenzen geregelt, damit nicht jedes Mal der Urheber um Erlaubnis gefragt werden muss. Eine Lizenz ist ein Vertrag, in dem der Urheber oder Rechteinhaber als Lizenzgeber festlegt, was der Lizenznehmer machen darf. Eine Lizenz ist die Erlaubnis, entsprechende Inhalte zu nutzen.

Oft erhält man Lizenzen nur, wenn man Lizenzgebühren zahlt, vor allem bei kommerziell verwerteten Inhalten. Will man also einen Song samplen, kauft man sich eine Sampling-Lizenz beim betreffenden Musikverlag. Will man einen Bild drucken, so setzt man sich mit dem Fotografen oder einem Verlag in Verbindung und bezahlt für den Nachdruck.

Es gibt aber auch offene Lizenzen für Musik, Text und Bild. Meist gelten sie für Inhalte, die über das Internet bereit gestellt werden. Zum Beispiel erlauben CC-Lizenzen, das jeweilige Werk zu kopieren, zu verbreiten oder online zugänglich zu machen. Unter Umständen kann man die Werke auch verändern und die veränderten Inhalte weiterverbreiten.

Achtet bitte darauf, nicht gegen Urheberrechte zu verstoßen. Beachtet ihr sie nicht, könnt ihr rechtlich belangt werden. Sollten uns urheberrechtlich geschützte Inhalte bekannt werden, werden wir sie schnellstens entfernen. Schaut euch nach Bildern um, die CC-Lizensiert sind.

Mehr zum Thema Urheberrecht findet ihr auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung.

22.
März

Worüber ihr vor einer Kampagne nachdenken solltet

Eine Kampagne ist ein zielgerichtetes Vorhaben mit klarer Überschrift. Das bedeutet, dass klare Ziele definiert werden müssen, an denen ihr später euren Erfolg ablesen könnt. Neben dem Kampagnenziel solltet ihr euch Zwischenziele setzen, an denen ihr sogenannte Meilensteine festmachen könnt. Daran könnt ihr überprüfen, ob ihr während des Kampagnenverlaufs immer auf dem richtigen Weg seid.

Macht euch als erstes daran das Problem kurz, klar und verständlich zu formulieren. Ihr müsst das Problem nicht nur euch klar machen, sondern auch für andere nachvollziehbar darstellen. Klärt die Informationslage. Sind die Informationen verständlich? Und ganz wichtig: Sind die daraus abgeleiteten Behauptungen korrekt und richtig und im Prinzip beweisbar?

Dann definiert euer Ziel. Was soll sich nach der Kampagne verändert haben, was soll anders sein. Eure Ziele sollten SMART sein:

  • Spezifisch, d.h. lassen sich aus den Zielen Handlungsschritte ableiten? Sind die Ziele klar und verständlich definiert?
  • Messbar, also beobachtbar
  • Aktiv beeinflussbar
  • Realistisch, sind die Ziele mit den vorhandenen Ressourcen zu erreichen?
  • Terminiert, Timing, d.h. Projektdauer/zeit festlegen, Projektstart und -ende definieren, Meilensteine festlegen.

Dann überlegt wer eure Gegner sind. Wer hat beispielsweise den größtmöglichen Einfluss auf das Problem, wenn er sein Handeln verändert? Sind die Gegner in der Öffentlichkeit bekannt?

Schließlich könnt ihr euch daran machen eure Botschaft, euren Slogan zu entwickeln. Der Slogan sollte kurz, knapp und gut eingängig sein. Zusätzlich sollte er auf den Missstand hinweisen. Hier ein paar Beispiele:

  • Müllermilch = Gen-Milch
  • Urwaldschutz ist Klimaschutz
  • Wäre die Welt eine Bank, hättet ihr sie längst gerettet

Die Botschaft darf stigmatisieren und kann Handlungsanforderungen an die Industrie oder an Mitmacher enthalten. Beispielsweise: “Stoppt Vattenfall – kauft Ökostrom!” Vergesst nicht, wo immer möglich, Lösungen anzubieten!

Macht euch Gedanken darüber, wer Verbündete sein können. Stellt euch die Frage, welche Organisationen, Politiker, Firmen unterstützen euch in euren Zielen. Holt diese Unterstützer ins Boot und macht euch mit ihnen gemeinsam daran euer Ziel zu erreichen.

Zusätzlich überlegt euch genau welche Zielgruppe euch in eurem Ziel, euren Zielen unterstützt. Welches ist die beste Tonalität, diese Zielgruppe anzusprechen. Macht euch schlau wo diese Zielgruppe anzutreffen ist. Dort müsst ihr euch zeigen und die Leute ansprechen.

Nicht vergessen, bietet Mitmachaktionen (MMA) auf der Straße und im Web an. Verbindet Web und Straße. Bsp.: Organisiert über das Web Flashmobs, Unternehmensbesichtigungen, Stammtische, Diskussionsabende oder was euch sonst noch einfällt und trefft euch real und sprecht miteinander.

Medien
Ihr braucht für eure Kampagne einen Kommunikationsplan. Macht euch klar welche Medien sich für euer Anliegen interessieren könnten. Welche Medien sind bei euch vor Ort? Spielt alles durch TV, Printmedien und Internet.

Es muss nicht immer die ARD oder Süddeutsche Zeitung sein. Es gibt in vielen Städten regionale Medien, die es sich anzusprechen lohnt. Überlegt euch wie, womit und wann ihr die Medien ansprechen wollt.

Social Media
Kommuniziert euer Anliegen nicht nur auf der eigenen Homepage. Geht auch im Web dorthin, wo eure Zielgruppe ist. Überlegt euch wo ihr diese Leute im Web treffen könnt. Ist es auf Facebook oder Twitter, Google+ oder Wer-kennt-Wen? Vernetzt und verlinkt eure Webauftritte.

Gibt es Blogs für die eure Aktivitäten interessant sind? Erstellt euch einen Verteiler und beliefert die Blogger mit Infos. Bindet GreenAction in all eure Webauftritte ein. Von eurer Homepage bis hin zu Facebook und Co. Vor allem nutzt Twitter als Nachrichtenkanal, dort sind viele Journalisten unterwegs.

Vergesst nicht, eure Unterstützer/innen mitzunehmen. Stellt eure Erfolge dar und lasst eure Mitmacher und Unterstützer teilhaben. Lasst eure Unterstützer an der Kampagne teilnehmen!

Checkliste für Aktivitäten

  • Fertigt Schilder, Transparente, Banner o.ä. an. Verwendet Schablonen, damit sie professioneller aussehen. Die Botschaft sollte noch aus einer gewissen Entfernung lesbar sein.
  • Schreibt Flugblätter zu euren Aktivitäten.
  • Wählt einen Presseansprechpartner aus.
  • Fertigt eine Medienliste an (einschließlich Telefon- und Fax-Nummern).
  • Schreibt Pressemitteilungen und schickt sie an die örtliche Presse.
  • Bereitet Pressemappen vor. (Informationen in Form von Infoblättern und Artikeln zu dem Thema, das Gegenstand eurer Aktion ist.)
  • Der Presseansprechpartner sollte sich ausschließlich darauf konzentrieren, den Kontakt zu den Medien zu suchen und aufrechtzuerhalten.
  • Vergebt weitere Aufgaben: Bestimmt die Personen, die das Transparent halten, eine Person, die Fotos macht und eine Person, die dafür sorgt, dass die Parolen gerufen werden und Personen die Flugblätter verteilen. Nicht Alle müssen Alles machen.
  • Schreibt Leserbriefe. (Nicht länger als knapp eine Seite.)

All diese Punkte können euch unterstützen mit eurem Anliegen durchzudringen und etwas zu verändern. Habt Mut und macht euch für eure Anliegen stark!

30.
Juli

Ein Jahr GreenAction – Zeit für eine Bilanz

GreenAction hat am Samstag Geburtstag: Am 31. Juli 2009 erblickte die Kampagnen-Community für Umweltthemen das Licht des Internets. Ziel war es, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen für ihre Mitmachaktionen eine offene Plattform zu schaffen. Und das ist gelungen! Zum ersten Geburtstag freut sich GreenAction über mehr als 7.100 registrierte Aktivistinnen und Aktivisten. Und diese sind ausgesprochen aktiv, sie haben im ersten Jahr mehr als 960 Kampagnen initiiert.

Eine Kampagne ist dann erfolgreich, wenn sie Druck auf Industrie und/oder Politik ausübt. Dafür müssen Kampagnen von möglichst vielen Menschen unterstützt werden. Dabei ist es weniger wichtig welcher Organisation jemand angehört. Wichtig ist das Ziel, das erreicht werden soll. GreenAction macht es möglich, sich über Organisationsgrenzen hinweg zu engagieren und umweltaktive Menschen für die eigenen Kampagnen zu mobilisieren und sich mit ihnen zu vernetzen.

Highlights aus dem ersten Jahr

Besonders neugierig haben wir die Carrotmobs (nicht nur) auf GreenAction beobachtet. Ein Carrotmob ist ein Netzwerk von ökologisch bewussten Konsumenten, die durch strategischen Konsum Unternehmen positiv verändern wollen. Geschäftsinhaber werden mit Kunden und mehr Umsatz geködert, wenn sie bereit sind, einen Teil ihres Umsatzes in den ökologischen Umbau ihres Ladens zu investieren.

Das spannende an dieser Form des Protests ist die Verbindung von On- und Offline-Aktivität. Ist ein Laden ausgemacht, wird über Internet, Facebook, Twitter, StudiVZ, GreenAction, MySpace etc. und per E-Mail zu einem bestimmten Tag, dem Aktionstag, kräftig die Werbetrommel gerührt. Am Aktionstag stürmt dann die Karottenmeute den Laden und kauft ein. Dabei kann ein Ladeninhaber seinen Umsatz schon mal verdrei- oder vervierfachen. Und weil die Carrotmobs in der realen Welt so erfolgreich sind, haben auch die klassischen Medien über sie berichtet.

Besonders ans Herz gewachsen ist uns die Kampagne “Rette Deinen Urwald”. Mit dieser Kampagne setzt sich der Bund Naturschutz Bayern e. V. für einen Nationalpark Steigerwald ein. 300 Jahre alte Buchen machen den Steigerwald zu einer Art Urwald mitten in Deutschland. Der uralte Buchenwald ist ein einzigartiges Ökosystem, in dem sogar ein beinahe ausgerottetes Tier, die Wildkatze, wieder gesichtet wurde.

Die Kampagne ist toll gemacht, lebendig, immer aktuell, schön zu lesen und es gibt herrliche Bilder vom Steigerwald zu bewundern. So macht es einfach Spaß immer wieder vorbeizuschauen. Besonders erfreulich ist, dass die Kampagne ihr gesetztes Ziel erreicht hat. Die ersten 11.000 Unterschriften für den Nationalpark Steigerwald sind gesammelt. Nun wird nochmal draufgesattelt und die nächsten 5.000 Unterschriften sind angepeilt. Wer also noch nicht für den Steigerwald unterschrieben hat, sollte das jetzt tun.

Greenpeace auf GreenAction

Vor dem Klimagipfel in Kopenhagen riefen wir auf GreenAction zum bundesweiten Klima-Aktionstag am 5. Dezember 2009 auf. Nicht nur wir erwarteten von den Regierenden, dass sie ein vernünftiges und wirksames Klimaabkommen vereinbarten. Um das zu unterstreichen, dachten wir uns eine etwas ungewöhnliche Ansprache der Politiker aus.

Den Pariser Platz in Berlin zierte eine große Leinwand, auf der eine Twitterwall angezeigt wurde. So konnte jeder mit einem bestimmten Stichwort über Twitter am Klima-Aktionstag teilnehmen – ohne vor Ort sein zu müssen. Innerhalb weniger Stunden griffen viele, viele Menschen die Forderungen nach Klimaschutz auf und unterstützen den Protest. Auf diese Weise liefen am 7. Dezemben über 15.000 Protest-Tweets über die Twitterwall und durch das Netz. Für uns eine spannende neue Protestform, die online und offline verbindet.

Über GreenAction und andere Soziale Netzwerke starteten wir im März weltweit die Kampagne “Nestlé give the Oran Utan a break!” Damit wollten wir den Nahrungsmittel-Multi Nestlé dazu bewegen, kein Palmöl mehr aus Urwaldzerstörung zu verwenden. Ein Sturm der Empörung über Nestlés Gebaren brach los und tobte sich u. a. auf den Facebook-Seiten des Konzerns aus.

Um Nestlé mit dieser Empörung direkt zu konfrontieren, besuchten wir im April den Konzern und brachten auch dort eine Twitterwall mit. Diese platzierten wir gut sichtbar vor dem Eingang der deutschen Konzernzentrale in Frankfurt/Main. So konnten sich erstmals Menschen von überall direkt an einer Greenpeace-Aktivität beteiligen und ihre persönliche Botschaft an den Konzern senden. Und jeder, der bei Nestlé einen Fensterarbeitsplatz zur Straße hinaus hatte, konnte die einlaufenden Tweets – und damit die Wünsche der Verbraucher – mitlesen.

Und sonst?
Auch auf technischer Ebene ist GreenAction weiterentwickelt worden. Dabei haben wir immer wieder auf die Kommentare und Anregungen der Aktivistinnen und Aktivisten zurückgreifen können. Natürlich konnten wir (noch) nicht alles verwirklichen – auch unser Budget ist begrenzt. Trotzdem, wir versuchen die Wünsche Schritt für Schritt umzusetzen. Besonders gefreut hat uns im letzten Jahr, dass mit der Integration von “Facebook connect” GreenAction nochmal einen deutlich spürbaren Aktivistenzuwachs bekam.

Die von Aktivisten initiierten Kampagnen wie “Wir brauchen mehr GreenAction-AktivistInnen” oder “Der GreenAction FlashMob” zur Feier des hoffentlich bald 10.0000sten Mitglieds sind für uns mobilisierend und machen deutlich, dass GreenAction angenommen wird. Wir wünschen uns weiterhin viele spannende, druckvolle und erfolgreiche Kampagnen auf GreenAction.

26.
Juli

Der GreenAction-FlashMob

GreenAction-Flashmob

Vielleicht noch ein bisschen früh, aber die Idee gefällt uns: Zur Feier des 10.000sten Aktivisten bei GreenAction, will ein GreenAction-User einen Online-FlashMob organisieren. Damit möchte er die Umweltschutz-Community bekannter machen und weiter in das Bewusstsein von Interessierten rücken. Wir sind jedenfalls sehr gespannt, wann wir das 10.000ste Community-Mitglied begrüßen dürfen. Wenn du zu den ersten 10.000 gehören willst, registrier dich auf GreenAction und unterstütze den GreenAction-FlashMob.

14.
Juni

Kein Bahnstrom aus Kohlekraft!

Bahn stellt Weichen in Sachen Energiepolitik falsch!

Die Deutsche Bahn AG ist einer der größten Stromkunden bundesweit. Der jährliche Energieverbrauch für den Schienenverkehr entspricht rund 40 Prozent des Stromverbrauchs Baden-Württembergs. Im Strommix der Bahn stammen 56 Prozent aus schmutzigen fossilen Energieträgern, 26 Prozent gehen auf gefährliche Atomkraft zurück und nur 16 Prozent werden regenerativ erzeugt.

Die Bahn will den Anteil der extrem umwelt- und klimaschädlichen Kohleverstromung sogar noch erweitern. Dafür sollen vom geplanten Neubau des Kohlekraftwerks in Mannheim zukünftig rund ein Zehntel des 911-Megawatt-Blocks für die Bahn bestimmt sein. Bereits heute werden zehn Prozent des Strombedarfs der Deutschen Bahn aus dem bestehenden Kohlekraftwerk der Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM) gedeckt. Mit dem Neubau “Block 9″ sollen weitere 100 Megawatt hinzukommen. Sag auch du: So nicht, Dr Grube!

28.
Mai

Mitmachen gegen Atommüll!

Die CDU/CSU will im Hauruck-Verfahren längere Laufzeiten für Atomkraftwerke beschließen: Das bedeutet noch mehr Atommüll, obwohl keiner weiß, wohin damit. Ein Müllproblem – das gibt es für die Union angeblich nicht. Die Organisation .ausgestrahlt ruft zu einer pfiffigen Mitmach-Aktion auf. Die findest du auch auf GreenAction: Hört auf mit dem Müll!

21.
Mai

Erneuerbare Energien statt Kohle und Atom

“Atomkraft ist eine Brückentechnologie ins solare Zeitalter” – so werben Union und FDP für längere AKW-Laufzeiten. Doch viele Abgeordnete sind unsicher, ob die Wähler/innen ihnen das abnehmen. Denn der Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch beträgt schon heute 16 Prozent und wächst rasant weiter. Bis zum Jahr 2050 sind 100 Prozent möglich. Diese Ausbaudynamik macht den Neubau klimaschädlicher Kohlekraftwerke ebenso überflüssig wie längere AKW-Laufzeiten. Unterstütze die Kampagne auf GreenAction.

18.
Mai

Erfolg: Nestlé will Urwald schützen!

Kein Palmöl und Papier aus Regenwaldzerstörung – das verspricht Nestlé mit einem am Montag vorgestellten Aktionsplan. Ein Riesenerfolg für die Greenpeace-Kampagne zum Schutz des indonesischen Urwaldes! Mehr findet ihr auf GreenAction.

10.
Mai

Kohlekraftwerkspläne bedrohen Humbold-Pinguine in Chile

Schwimmender Humbold-Pinguin

Humbold-Pinguin

Die Bürgerbewegung MODEMA kämpft seit zwei Jahren gegen drei geplante Kohlekraftwerke in Nordchile. Die Kraftwerke sollen an der für die marine Flora und Fauna besonders wichtigen Küste der Region Coquimbo errichtet werden – in unmittelbarer Nähe zu Meeresschutzgebieten und zum nationalen Schutzgebiet für die vom Aussterben bedrohten Humboldt-Pinguine. Die Kampagne braucht dringend Unterstützung. Engagier dich für den Humbold-Pinguin auf GreenAction.

5.
Mai

Nationalpark Tatra in Gefahr

Der Tatra-Nationalpakt im Norden der Slowakei gilt schon seit langem als besonders schützenswertes Naturerbe und ist heute Teil des europäischen Netzes der Naturschutzgebiete (NATURA 2000). Um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Tatra-Nationalparks zu schützen, war die Region größtenteils für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Doch die slowakische Regierung verfolgt neue Pläne: Große Teile des Nationalparks soll für Touristen zugänglich gemacht werden, sogar von Skigebieten ist die Rede. Mehr erfahrt ihr in der Kampagne “Naturschutz geht vor Tourismus”.