27.
Juni

Welche Stadt ist die umweltfreundlichste der Welt?

Laut einigen Wissenschaftlern müssen wir unsere Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent senken, damit wir den katastrophalen Klimawandel stoppen können. Das bedeutet, das wir Milliarden Tonnen von Kohlendioxid von unserem derzeitigen globalen CO2-Fußabdruck abtragen müssen.

Darüber was Städte dazu beitragen können haben sich Michael Kwast und zwei seiner Kollegen Gedanken gemacht und eine super Grafik entworfen. Ihre Frage: Welche Stadt ist die umweltfreundlichste der Welt?

Um diese Frage zu beantworten, haben die Jungs von Housetrip für euch die derzeitigen „Top Sechs” genauer untersucht: New York, London, Vancouver, Stockholm, Kopenhagen und Amsterdam.

Die umweltfreundlichsten Städte der Welt

11.
Juni

Erfolg: Adidas entgiftet

Adidas reagiert auf die Detox-Kampagne von Greenpeace und legt einen glaubwürdigen Fahrplan zur Entgiftung der Produktion vor. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft hatte Greenpeace Adidas im Rahmen der Detox-Kampagne aufgefordert, Wort zu halten und endlich Sportartikel ohne Gift herzustellen. Jetzt verpflichtet sich der Sportkonzern auf konkrete Zwischenziele.

Ein altes Versprechen soll jetzt gehalten werden

Das Versprechen, bis 2020 giftfrei produzieren zu wollen, gab es von Adidas schon vor drei Jahren. Konkrete Taten und glaubwürdige Schritte blieben bislang aber aus. Anfang Mai hatte ein neuer Greenpeace-Report eine ganze Reihe von Schadstoffen in den neuen WM-Kollektionen von Adidas, Nike und Puma nachgewiesen. Aus diesem Grund protestierten Ende Mai Greenpeace-Aktivisten in mehr als 30 Städten in Deutschland, Asien und Lateinamerika vor Adidas-Geschäften. Mit einer virtuellen La-Ola-Welle forderten zudem Konsumenten weltweit von Adidas, fair zu spielen und giftfrei zu produzieren.

Und hier geht es direkt zur Kampagne Detox: Schmutzige Wäsche.

5.
Juni

Smarte Helden gesucht!

GreenAction ist für den Smart Hero Award nominiert! Also die Community für alle, die aktiven Umweltschutz leisten wollen, wo ihr euch vernetzen könnt und Mitstreiter für euer Anliegen findet. Das Konzept der Community hat jetzt auch Anerkennung bei Facebook und der Stiftung Digitale Chancen gefunden, die den Smart Hero Award, den Wettbewerb für smate Heldinnen und Helden, ausgeschrieben haben.

Bitte helft uns und votet für GreenAction! Das könnt ihr auf Facebook und auf der Webseite des Smart Hero Awards bis zum 11. Juni machen. Drückt uns die Daumen und unterstützt GreenAction! Danke!

28.
Mai

“Vine”-Videos als Kampagnentool: Greenpeace bastelt die größte digitale La-Ola-Welle der Welt und ruft zum Mitmachen auf

Greenpeace ruft vor der WM im Rahmen ihrer Detox-Kampagne zu einer ungewöhnlichen Mitmachaktion auf: Fans sollen die Organisation mit einem persönlichen Mini-Video per “Vine” – App unterstützen. Vine, ein Dienst der 2012 von Twitter gekauft wurde, ermöglicht dem Nutzer sehr kurze Videos per Smartphone aufzunehmen und mit anderen via Facebook und Twitter zu teilen.

Das Mitmachen ist zwar etwas höherschwelliger als bei einer reinen Protestmail, die Beteiligung an der Aktion macht aber viel mehr Spaß und lässt die Untersützung der Fans auch sichtbar werden. Am Ende werden alle Vine-Videos zusamengeschnitten und die größte digitale La-Ola-Welle soll entstehen.

Wir finden die Aktion innovativ und unterstützenswert. Probiert es mal aus und helft mit die Aktion zu verbreiten! Wie es funktioniert, zeigt dieses Video:

So ruft Greenpeace zum Mitmachen auf:

* Watch the video
* Install the Vine App: https://vine.co/
* Shoot your own wave
* Tag it #DetoxWave
* Tell @adidas to clean up football and upload
* Share the video, invite your friends to join the movement!

Und nicht vergessen: Protestmail an Herbert Hainer von Adidas schreiben!

21.
Mai

Foulspiel bei Adidas

Nicht nur Fussballschuhe von Adidas haben giftige Rückstände.

“Keep the Game Beautiful” lautet ein Werbeslogan des Textilherstellers Adidas, Hauptsponsor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Würde er sich nur selber daran halten. Das Unternehmen setzt immer noch gefährliche Chemikalien in der Textilproduktion ein und gefährdet damit Trinkwasser und Gesundheit der Menschen in den Produktionsländern.

Leere Versprechungen

Während Konzerne wie H&M und Mango bereits begonnen haben, ihre Versprechen umzusetzen und Abwasserdaten veröffentlichen, versteckt sich Adidas hinter den Versprechen des Branchenverbands “Zero Discharge of Hazardous Chemicals Group” (ZDHC). Die Firma gibt nicht bekannt, welche Chemikalien sie an welchen Produktionsstandorten in Asien einsetzt. Ausstiegsdaten für alle PFC und andere Stoffe stehen immer noch nicht fest.

Profit auf Kosten der Umwelt

Adidas lässt wie fast alle Textilhersteller seine Ware unter anderem in China fertigen. Die Umweltstandards dort sind weit von europäischen oder US-amerikanischen Standards entfernt. Giftige Abwässer werden direkt in Flüsse eingeleitet, aus denen die Menschen ihr Wasser beziehen. 320 Millionen Chinesen haben keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Als Hauptsponsor der Fußball-WM in Brasilien erwartet Adidas Rekordgewinne bis zu 900 Millionen Euro. Für Umwelt und Gesundheit ist der Zuwachs ein schlechtes Geschäft – vor allem dort, wo die Fußballschuhe und Trikots hergestellt werden.

Doch Schadstoffe haben auf dem Fußballplatz nichts zu suchen. Das grüne Image, das Adidas für viele Investoren so attraktiv macht, könnte ernsthaft leiden. Umterstütze auch du die Kampagne “Schmutzige Wäsche” auf GreenAction.

2.
Mai

Rettet die Bienen

Eine Biene auf eine Rapspflanze

Ein Drittel unserer Lebensmittel – Gemüse, Früchte, Nüsse, Gewürze und Pflanzenöle – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt. Allein in Europa hängen mehr als 4.000 Gemüsesorten von Bienen ab. Wer würde all diese Pflanzen ohne die Bienen bestäuben?

Ein Beispiel aus China zeigt, dass Bestäubung per Hand extrem arbeitsintensiv, langsam und kostspielig ist. Gerade sehr vitaminreiche Nahrungsmittel wie Äpfel, Himbeeren, Tomaten und Mandeln würden sehr selten und teuer werden – Obst als Luxusgut.

Der ökonomische Wert der Bienenbestäubung beträgt weltweit ungefähr 256 Milliarden Euro. Bienenschutz zahlt sich also auch aus ökonomischer Sicht aus.

Das Bienensterben

In den letzten Jahren sterben mehr und mehr Bienen. Nicht nur viele europäische Länder leiden unter einer ungewöhnlich hohen Sterberate ihrer Honigbienen, weltweit berichten Imkerinnen und Imker seit den späten 1990er Jahren von einem plötzlichen und unerklärlichen Rückgang ihrer Bienenpopulationen.

Das hat verschiedene Gründe: Schwindende Lebensräume mit ausreichendem Futterangebot, Klimawandel, Parasiten und Krankheiten. Eine besondere Gefahr für die Bienen sind jedoch chemische Pestizide. Insbesondere Chemikalien aus der Gruppe der Neonicotinoide sind wahre Bienenkiller. Sie schädigen das zentrale Nervensystem der Tiere. Neonicotinoide können zu einer chronischen Vergiftung führen und haben oft tödliche Folgen für einzelne Individuen oder gar ganze Bienenvölker. Dies passiert beispielsweise, wenn Arbeiterbienen durch Pestizidwolken fliegen oder wenn sie ihrer Brut verseuchten Nektar und Pollen bringen.

Die Lösung

Wir brauchen dringend Gesetze, die den Einsatz von bienengefährdenden chemischen Pestiziden vollständig und dauerhaft verbieten. Greenpeace hat folgende Bienenkiller-Pestizide identifiziert, die vorrangig verboten werden müssen: Imidacloprid, Thiamethoxam, Clothianidin, Fipronil, Chlorpyriphos, Cypermethrin und Deltamethrin.

Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen und der Schutz von noch intakten Ökosystemen tragen dazu bei, Bienen das Umfeld zu schaffen und zu erhalten, das sie zum Leben benötigen. Das Pflanzen von Hecken und Wildblumenflächen sowie miteinander verbundene Lebensräume helfen ebenfalls.

Auch Konsument/innen können helfen, indem sie nach ökologisch produzierten Lebensmitteln und einer ökologischen, chemiefreien und artenreichen Landwirtschaft fragen. Diese bekämpft Schädlinge unter anderem mit Nützlingen und ohne chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel. Die robusten Sorten der ökologischen Landwirtschaft sind weniger anfällig für Schädlinge. Zudem werden gezielt Lebensräume für Nützlinge aufgewertet und durch eine optimale Fruchtfolge werden Schädlinge im Rahmen gehalten. Einfache, aber effektive Lösungen zur Rettung der Bienen!

Mach mit und unterstütze die Kampage “Bee my Friend” auf GreenAction.

1.
April

Gold, Widerstand und Morddrohungen

Nachdem sie Geschichten von gelben Flüssen und Wasser das krank macht, gehört hatte, wurde sie aktiv. Isabel Gámez 30 jahre alt, Radio Journalistin in El Salvador fängt an, zu recherchieren. Schnell wird ihr klar: die Berichte von dem giftigen Wasser haben etwas mit dem Goldabbau in der Region Cabanas im Norden des Landes zu tun. Es sind die Zyanide, die vom us-amerikanisch / kanadische Konzern Pacific Rim auf der Suche nach dem Edelmetall eingesetzt werden, die die Menschen krank machen. Die giftigen Abwasser gelangen in die Flüsse und von dort in die Nahrungskette.

Der Konzern muss keine Umweltauflagen einhalten und macht enorme Profite in El Salvador. Auf der Strecke bleiben Mensch und Natur.

Nachdem Isabel zusammen mit ihren Kollegen den Missstand aufgedeckt hat und in ihrem kleinen Lokalradio erste Berichte zum Thema laufen, kommt es zu Demonstrationen. Die Menschen sind empört und wehren sich gegen Pacific Rim. Vier Jahre später stoppt die el salvadorianische Regierung aufgrund der Proteste den Goldabbau mit Zyanid. Damit ändert sich Isabells Leben. Die Widerstandsbewegung sieht sich einer Welle der Gewalt ausgesetzt. Sechs Menschen werden getötet. Isabell bekommt Morddrohungen. Sie verlässt zusammen mit ihrem Sohn das Land.

Ein Interview mit Isabell kannst du auf GreenAction nachlesen und auf Soundcloud in das Interview reinhören.

14.
März

10 Gründe, Indonesiens Wälder zu schützen

Orang Utan Babies in der Orangutan Foundation International Care Center in Pangkalan Bun, Central Kalimantan.

Es gibt unzählige Gründe, die indonesischen Regenwälder zu bewahren – einige davon sind im im Folgenden zusammengestellt:

1. Wälder sind die Lungen der Erde und unsere besten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Kurzum: Unser Überleben auf diesem Planeten hängt vom Wald ab. Niemand hat das Recht, sie zu zerstören – schon gar nicht für den kurzfristigen wirtschaftlichen Profit.

2. Zwei Drittel aller Landlebewesen sind im Wald zuhause und auf ihn als Lebensraum angewiesen.

3. Wenn der Wald den Tigern keinen Lebensraum mehr bietet, ist das Überleben des Waldes selbst sowie das seiner vielen anderen tierischen Bewohner in Gefahr. Denn Tiger sind eine Zeigerart, das bedeutet sie gelten als Gradmesser für den Gesundheitszustand des Waldes. Es wird angenommen, dass nur noch etwa 400 Sumatra-Tiger in freier Wildbahn durch die Wälder Sumatras streifen. Derzeit stehen die Sumatra-Tiger auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN und werden als „vom Aussterben bedroht“ eingeordnet – die letzte Stufe vor „In freier Wildbahn ausgestorben“. Ihr Lebensraum verschwindet in erschreckender Geschwindigkeit– jährlich eine Viertelmillion Hektar. Die Ausbreitung von Ölpalmplantagen und Plantagen für die Papierindustrie war zwischen 2009 und 2011 für fast zwei Drittel der Zerstörung von Tigerhabitat verantwortlich.

4. Entwaldung erhöht das Konfliktpotential zwischen Tigern und Menschen und macht die Tiger anfälliger für Wilderei. Zwischen 1998 und 2011 wurden 638 Mensch-Tiger-Konflikte in Sumatra erfasst. Dabei töteten Tiger 72 Menschen und verwundeten 63 weitere. Diese Konflikte wiederum führten zum Tod von 59 Tigern.

5. Indonesiens Wälder bieten neben dem Tiger auch anderen gefährdeten Arten ein Zuhause, so zum Beispiel dem Borneo-Zwerg-Elefanten, der kleinsten Elefantenart Asiens und einer der weltweit am wenigsten erforschten.

6. Der Lebensraum des Baum-Kängurus schwindet rapide. Es ist auf Bäumen sehr wendig und kann fast 10 Meter weit von einem Baum zum anderen springen. Diese einzelgängerischen Lebewesen leben in den Regenwäldern Indonesiens, Papua-Neuguineas und Australiens.

7. In zehn bis zwanzig Jahren könnten sowohl der Sumatra- als auch der Borneo-Orang-Utan in freier Wildbahn ausgestorben sein. „Orangutan“ bedeutet aus dem Malaiischen übersetzt „Waldmensch“. Diese Primaten teilen über 97 Prozent ihrer DNA mit uns Menschen! Mit einer enormen Armspanne – ein Männchen kann seine Arme gute zwei Meter von Fingerspitze zu Fingerspitze ausstrecken – ist diese Art hervorragend an das Leben in den Baumkronen angepasst, in denen sie auch den Großteil ihres Lebens verbringen. Dies macht sie sehr anfällig für die Folgen der Regenwaldzerstörung.

8. Ein großer Anteil des Waldes in Indonesien wächst auf Torfböden, den weltweit größten Kohlenstoffspeichern. Diese Torfböden werden entwässert, um gute Anbaubedingungen für Ölpalmen zu erzeugen. Die Entwässerung verursacht signifikante Kohlenstoffemissionen und heizt den Klimawandel an – Indonesien gilt als einer der weltweit größten Verursacher von Treibhausgasen weltweit. Die Provinz Riau auf Sumatra ist dabei die größte „CO2-Vorratskammer“ und enthält nach Schätzungen 40 Prozent des gesamten Kohlenstoffs, der in den indonesischen Torfböden gespeichert ist. Die dort gelagerten Mengen entsprechen mehr als dem jährlichen Treibhausgasausstoß weltweit.

9. Der Tesso Nilo Nationalpark auf Sumatra ist hinsichtlich seiner Pflanzenwelt eins der artenreichsten, vielfältigsten Waldgebiete auf der Erde. Unser Report „Lizenz zum Töten“ zeigt jedoch, wie seit dem Jahr 2011 massive, illegale Rodung im Nationalpark – hauptsächlich für die Anlage von Palmölplantagen – fast die Hälfte des dort noch bestehenden Regenwaldes zerstört hat. Im Juni 2013 waren nur noch 39.000 Hektar Regenwald erhalten, also kaum ein Viertel des ursprünglichen Areals des Waldkomplexes.

10. Der Verbraucher soll sich nicht an der Waldzerstörung mitschuldig fühlen, wenn er beispielsweise Kekse isst oder Rasierprodukte benutzt. Deshalb müssen Hersteller dafür sorgen, dass ihre Produkte, die Palmöl enthalten, nicht in Verbindung mit Regenwald-Zerstörung stehen. Greenpeace bezweifelt nicht, dass Palmöl durchaus Nutzen und Vorteile birgt, wenn es wirklich nachhaltig angebaut wurde.

Besucht auch die Kampagne “Raubbau für Palmöl” auf GreenAction.

6.
März

Baukasten für die Planung von Klimakampagnen

Im Rahmen eines Projektes entwickelten die TU Berlin und die Fachhochschule Bielefeld den sogenannten Klima-Kampagnen-Baukasten. Er unterstützt Menschen die eine Kampagne zum Thema klimabewusster Konsum, nachhaltige Mobilität oder Energiesparen im Haushalt planen. Er bietet Anregungen, Informationen oder Hilfestellungen, damit Kampagnen mit möglichst großem Erfolg durchgeführt werden können.

Die beiden Hauptwerkzeuge sind:

  • Ein interaktiver Teil, der euch dabei unterstützt, Schritt für Schritt eure Kampagne zu planen.
  • Hintergrundmaterial zu bereits durchgeführten Kampagnen in diesem Themenfeld, verschiedenen Ansätzen und Erfahrungen, welche Strategien der Verbraucheransprache sich als besonders wirksam erwiesen haben.

Damit können Kampagnen erfolgreich gestaltet und Schritt für Schritt zum Erfolg geführt werden!

Das entwickelte Toolkit (Baukasten) leitet euch durch die einzelnen Schritte der Planung einer Kampagne:

  • Ihr werdet dazu motiviert, euch über eure Zielsetzungen klar zu werden und in welchem Zeitraum du diese Ziele erreichen willst.
  • Ihr beschäftigt euch genauer mit der Zielgruppe, die ihr erreichen wollt.
  • Ihr setzt euch damit auseinander, auf welche Ressourcen – Erfahrung, (Wo)Manpower und Finanzen – ihr für die Planung und Durchführung Eurer Kampagne zurückgreifen könnt.
  • Ihr plant die einzelnen Arbeitsschritte und die Bestandteile der Kampagne genauer.
  • Ihr überlegt euch, inwieweit und in welcher Form ihr den Erfolg eurer Kampagne beobachten und „messen“ wollt.

Zudem könnt ihr Zwischenergebnisse speichern. Das ermöglicht es euch, die Planung über einen längeren Zeitraum zu konkretisieren. Die Bestimmung der Ziele und Zielgruppen ist bereits zu Beginn wichtig, andere Planungsschritte werden erst zu einem späteren Zeitpunkt wichtig. Das Toolkit hilft euch zu erkennen welche Punkte ihr für eine gute Planung berücksichtigen solltet, damit ihr im weiteren Verlauf der Kampagne nicht von Unvorhergesehenem überrascht werdet. Und jetzt viel Erfolg für eure Kampagnen.

28.
Februar

Raubbau für Palmöl

Sumatra-Tiger im Zoo von Melburn/Australien.

Indonesiens Regenwälder sind in Gefahr! Für die Produktion von Palmöl, das in einer Vielzahl von Haushalts- und Hygieneprodukten verwendet wird, werden riesige Regenwaldgebiete zerstört und der Klimawandel angeheizt.

Sumatra-Tiger in Gefahr

Sumatra-Tiger, Nebelparder und Orang-Utan – Heimat dieser und anderer Tierarten ist der indonesische Regenwald, drittgrößter tropischer Regenwald nach dem Amazonas und dem Kongo-Becken. Doch die industrielle Produktion von Palmöl und Zellstoff droht, diese einzigartige Artenvielfalt zu vernichten.

Für Tiere und Klima

Wer glaubt, dass sich einfach um ein paar Tier- und Pflanzenarten mehr oder weniger handelt, deren Verlust vielleicht niemand außer ein paar besonders interessierten Forschern bemerken, der irrt. Bei der biologischen Vielfalt handelt sich um nichts weniger als die Grundlage für unsere menschliche Existenz auf diesem Planeten.

Und nicht nur für den Erhalt der Artenvielfalt müssen wir diese Wälder erhalten – sie sind als natürliche Kohlenstoff-Speicher auch unsere besten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Dabei spielen Indonesiens Torfwälder eine besondere Rolle, denn sie speichern – in zehntausenden Jahren gewachsen – bedeutend mehr Kohlenstoff als andere Wälder.

Wenn du mehr wissen willst, besuche die Kampagne “Raubbau für Palmöl” auf GreenAction.