12.
September

Greencast: Isländischer Walfang

Walfang wird im Allgemeinen mit Japan verbunden. Aber auch bei uns in Europa werden Wale gefangen. Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace, erklärt im Interview mit Martin Hausding, was es mit dem Walfang in Island auf sich hat. Was mit dem Walfleisch passiert und wie begründet Island den Verstoß gegen das Walfangverbot?

Aber auch beim Fischkauf im heimischen Supermarkt kommen wir mit Produkten in Berührung, die mit dem isländischen Walfang in Verbindung stehen. Mehr über die Verstrickungen der deutschen Fischindustrie mit dem isländischen Walfang erfahrt ihr in unserem Podcast!

>>Zum Greencast (81): Isländischer Walfang

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Der Greenpeace Greencast ist der Audio-Podcast von Greenpeace Berlin. Martin Hausding berichtet wöchentlich über aktuelle Themen und Aktionen und spricht mit vielen interessanten Gästen: Vom Carrotmob um die Ecke über grüne Mode bis zur Endlagerung von Atommüll.

Mehr davon? Abonnieren Sie den GreenCast über iTunes und per RSS. Alle Podcast-Folgen der Greenpeace-Gruppe Berlin finden Sie hier.

12.
August

Menschenkette gegen Kohle

In der Lausitz, an der polnisch-deutschen Grenze, spielt sich eines der größten Umweltverbrechen Europas ab. Wir müssen verhindern, dass es noch größer wird! Der schwedische Konzern Vattenfall plant auf deutscher Seite weitere Braunkohletagebaue. Damit würden die Kraftwerke der Region, die zu den schmutzigsten Europas zählen, bis über das Jahr 2050 hinaus klimaschädliche Braunkohle verbrennen.

Am 23. August sind alle gefragt!

Auch auf polnischer Seite bahnt sich eine Katastrophe an. Der polnische Staatskonzern PGE will eine gigantische Kohlegrube ausheben und ein riesiges neues Braunkohlekraftwerk bauen. Werden diese Pläne umgesetzt, verfehlen Deutschland, Polen und Europa selbst die schwächsten Klimaziele, tausende von Menschen verlieren ihre Heimat und die Energiewende wird massiv torpediert.

Mehr als 120.000 Menschen haben sich im vergangenen Jahr schriftlich gegen den geplanten Tagebau Welzow-Süd II ausgesprochen. Deshalb wollen wir am 23. August in der Lausitz ein kraftvolles Signal an die Politik und an die Kohlekonzerne in Form einer internationale Anti-Kohle-Kette senden. Dabei sollen erstmals über die deutsch-polnische Grenze hinweg zwei von der Abbaggerung bedrohte Dörfer – Kerkwitz und Grabice – symbolisch miteinander verbunden werden. Im Anschluss wird es das EndCoal-Festival geben mit spannenden Bands aus Großbritannien, Deutschland, Polen und Tschechien!

Wie kann ich mitmachen?

Jeder Meter zählt: Werde am 23. August ein wichtiger Teil in der Menschenkette und stoppe gemeinsam mit Tausenden Menschen die Verbrennung von Braunkohle und weitere Tagebaue in Europa!

Aufruf unterstützen: Zunächst kannst du hier unterzeichnen, um dich gegen neue Tagebaue und für eine Zukunft ohne Braunkohle auszusprechen. So können wir dich auch auf dem Laufenden halten und dir die neuesten Infos zur Menschenkette zusenden.

Gemeinsam gegen Kohle: Komm gemeinsam mit vielen Freunden aus deiner Stadt in die Lausitz, um ein kraftvolles Zeichen gegen Braunkohle zu setzen. Es gibt viele Mitfahrgelegenheiten aus Städten in Deutschland. Sicher dir frühzeitig einen Platz zur Menschenkette. Es gibt noch keinen Bus aus deiner Stadt? Organisiere selbst einen und reise mit vielen anderen zur Kette. Alle Infos zu Mitfahrgelegenheiten und zur Busorganisation gibt es hier.

Informiert bleiben: Hier erhalten Sie alle wichtigen Infos rund um die Anti-Kohle-Kette, z.B. wie und wohin Sie anreisen können, was Sie vor Ort erwartet und vieles mehr!

29.
Juli

Internationaler Tag der Tiger

Auch unsere Katzen wollen Tiger retten, denn weltweit gibt es nur noch 3000 Tiger. Ihr Lebensraum wird in Indonesien für Palmölplantagen, in Indien für Kohleabbau und in Russland durch den illegalen Abbau von Urwäldern zerstört. Wir setzen uns in all diesen Ländern für den Schutz der wunderschönen Großkatzen ein. Und dafür brauchen wir auch deine Hilfe. Spreche mit deinen Freunden und fordere sie auf, sich für den Schutz der Tiger einzusetzen.

16.
Juli

Wir wollen kein Freihandelsabkommen TTIP

TTIP_DemokratieEs gibt einige Gründe warum man das Freihandelsabkommen kritisiert:

  • In Europa könnte das die Absenkung hoher Lebensmittel- und Umweltstandards zugunsten des Handels bedeuten.
  • Unser Klima – und Umweltschutz wäre in Gefahr, da Atomausstieg und Fracking-Verbot nicht den Vorstellungen der US-Konzerne entsprechen.
  • Rechte für Arbeitnehmer könnten gemäß den Wünschen der USA angepasst und somit geschmälert werden.
  • Die Möglichkeit des Investionsschutzes würde erweitert, das heißt Konzerne können Staaten verklagen und somit Einfluss in demokratische Entscheidungen bekommen.

Genauere Informationen erhälst du hier:

TTIP – Gefahr für die Umwelt
TTIP – Handel mit Risiko
TTIP – Was handeln wir uns da ein?

Stoppt TTIP! Beteilige dich am Mittwoch 16.07.2014, ab 11 Uhr am interantionalen Twitter-Storm!


Zeichentrick-Clip erklärt Tücken des #TTIP in nur 150 Sekunden: bit.ly/1orOUQj #KickOutTTIP

Frei erfunden & rührend falsch: die schönsten Märchen über #TTIP: bit.ly/1s3kULp #KickOutTTIP

Infografik: Worum es beim #TTIP-Freihandelsabkommen mit den USA wirklich geht: bit.ly/18YINfQ #KickOutTTIP

#TTIP ebnet den Weg für #Gentechnik #Fracking #ACTA. Fordere den Verhandlungsstopp: bit.ly/1o4GYRU #KickOutTTIP

#TISA – Was geht hier ab? bit.ly/1mNR3kS #KickOutTTIP


#TTIP ebnet den Weg für #Gentechnik #Fracking #ACTA. Fordere den Verhandlungsstopp: bit.ly/1o4GYRU #KickOutTTIP

Insider-Infos aus den #TTIP-Hinterzimmern: Den Lobbyisten auf der Spur – Teil 1: http://bit.ly/1pX7WSh #KickOutTTIP

Infografiken: Diese Konzernlobbys sitzen in #Brüssel mit am Tisch #TTIP – Teil 2: http://bit.ly/1rfQnwF #KickOutTTIP

#TTIP: Wer am meisten von den Mauscheleien profitiert, zeigen diese Grafiken: http://bit.ly/U56mPE pic.twitter.com/GUc189Gqik #KickOutTTIP

Danke für den Lacher! @sigmargabriel macht auf Komiker – unfreiwillig #TTIP #Video bit.ly/1mghrnH #KickOutTTIP

27.
Juni

Welche Stadt ist die umweltfreundlichste der Welt?

Laut einigen Wissenschaftlern müssen wir unsere Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent senken, damit wir den katastrophalen Klimawandel stoppen können. Das bedeutet, das wir Milliarden Tonnen von Kohlendioxid von unserem derzeitigen globalen CO2-Fußabdruck abtragen müssen.

Darüber was Städte dazu beitragen können haben sich Michael Kwast und zwei seiner Kollegen Gedanken gemacht und eine super Grafik entworfen. Ihre Frage: Welche Stadt ist die umweltfreundlichste der Welt?

Um diese Frage zu beantworten, haben die Jungs von Housetrip für euch die derzeitigen „Top Sechs” genauer untersucht: New York, London, Vancouver, Stockholm, Kopenhagen und Amsterdam.

Die umweltfreundlichsten Städte der Welt

11.
Juni

Erfolg: Adidas entgiftet

Adidas reagiert auf die Detox-Kampagne von Greenpeace und legt einen glaubwürdigen Fahrplan zur Entgiftung der Produktion vor. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft hatte Greenpeace Adidas im Rahmen der Detox-Kampagne aufgefordert, Wort zu halten und endlich Sportartikel ohne Gift herzustellen. Jetzt verpflichtet sich der Sportkonzern auf konkrete Zwischenziele.

Ein altes Versprechen soll jetzt gehalten werden

Das Versprechen, bis 2020 giftfrei produzieren zu wollen, gab es von Adidas schon vor drei Jahren. Konkrete Taten und glaubwürdige Schritte blieben bislang aber aus. Anfang Mai hatte ein neuer Greenpeace-Report eine ganze Reihe von Schadstoffen in den neuen WM-Kollektionen von Adidas, Nike und Puma nachgewiesen. Aus diesem Grund protestierten Ende Mai Greenpeace-Aktivisten in mehr als 30 Städten in Deutschland, Asien und Lateinamerika vor Adidas-Geschäften. Mit einer virtuellen La-Ola-Welle forderten zudem Konsumenten weltweit von Adidas, fair zu spielen und giftfrei zu produzieren.

Und hier geht es direkt zur Kampagne Detox: Schmutzige Wäsche.

5.
Juni

Smarte Helden gesucht!

GreenAction ist für den Smart Hero Award nominiert! Also die Community für alle, die aktiven Umweltschutz leisten wollen, wo ihr euch vernetzen könnt und Mitstreiter für euer Anliegen findet. Das Konzept der Community hat jetzt auch Anerkennung bei Facebook und der Stiftung Digitale Chancen gefunden, die den Smart Hero Award, den Wettbewerb für smate Heldinnen und Helden, ausgeschrieben haben.

Bitte helft uns und votet für GreenAction! Das könnt ihr auf Facebook und auf der Webseite des Smart Hero Awards bis zum 11. Juni machen. Drückt uns die Daumen und unterstützt GreenAction! Danke!

28.
Mai

“Vine”-Videos als Kampagnentool: Greenpeace bastelt die größte digitale La-Ola-Welle der Welt und ruft zum Mitmachen auf

Greenpeace ruft vor der WM im Rahmen ihrer Detox-Kampagne zu einer ungewöhnlichen Mitmachaktion auf: Fans sollen die Organisation mit einem persönlichen Mini-Video per “Vine” – App unterstützen. Vine, ein Dienst der 2012 von Twitter gekauft wurde, ermöglicht dem Nutzer sehr kurze Videos per Smartphone aufzunehmen und mit anderen via Facebook und Twitter zu teilen.

Das Mitmachen ist zwar etwas höherschwelliger als bei einer reinen Protestmail, die Beteiligung an der Aktion macht aber viel mehr Spaß und lässt die Untersützung der Fans auch sichtbar werden. Am Ende werden alle Vine-Videos zusamengeschnitten und die größte digitale La-Ola-Welle soll entstehen.

Wir finden die Aktion innovativ und unterstützenswert. Probiert es mal aus und helft mit die Aktion zu verbreiten! Wie es funktioniert, zeigt dieses Video:

So ruft Greenpeace zum Mitmachen auf:

* Watch the video
* Install the Vine App: https://vine.co/
* Shoot your own wave
* Tag it #DetoxWave
* Tell @adidas to clean up football and upload
* Share the video, invite your friends to join the movement!

Und nicht vergessen: Protestmail an Herbert Hainer von Adidas schreiben!

21.
Mai

Foulspiel bei Adidas

Nicht nur Fussballschuhe von Adidas haben giftige Rückstände.

“Keep the Game Beautiful” lautet ein Werbeslogan des Textilherstellers Adidas, Hauptsponsor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Würde er sich nur selber daran halten. Das Unternehmen setzt immer noch gefährliche Chemikalien in der Textilproduktion ein und gefährdet damit Trinkwasser und Gesundheit der Menschen in den Produktionsländern.

Leere Versprechungen

Während Konzerne wie H&M und Mango bereits begonnen haben, ihre Versprechen umzusetzen und Abwasserdaten veröffentlichen, versteckt sich Adidas hinter den Versprechen des Branchenverbands “Zero Discharge of Hazardous Chemicals Group” (ZDHC). Die Firma gibt nicht bekannt, welche Chemikalien sie an welchen Produktionsstandorten in Asien einsetzt. Ausstiegsdaten für alle PFC und andere Stoffe stehen immer noch nicht fest.

Profit auf Kosten der Umwelt

Adidas lässt wie fast alle Textilhersteller seine Ware unter anderem in China fertigen. Die Umweltstandards dort sind weit von europäischen oder US-amerikanischen Standards entfernt. Giftige Abwässer werden direkt in Flüsse eingeleitet, aus denen die Menschen ihr Wasser beziehen. 320 Millionen Chinesen haben keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Als Hauptsponsor der Fußball-WM in Brasilien erwartet Adidas Rekordgewinne bis zu 900 Millionen Euro. Für Umwelt und Gesundheit ist der Zuwachs ein schlechtes Geschäft – vor allem dort, wo die Fußballschuhe und Trikots hergestellt werden.

Doch Schadstoffe haben auf dem Fußballplatz nichts zu suchen. Das grüne Image, das Adidas für viele Investoren so attraktiv macht, könnte ernsthaft leiden. Umterstütze auch du die Kampagne “Schmutzige Wäsche” auf GreenAction.

2.
Mai

Rettet die Bienen

Eine Biene auf eine Rapspflanze

Ein Drittel unserer Lebensmittel – Gemüse, Früchte, Nüsse, Gewürze und Pflanzenöle – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt. Allein in Europa hängen mehr als 4.000 Gemüsesorten von Bienen ab. Wer würde all diese Pflanzen ohne die Bienen bestäuben?

Ein Beispiel aus China zeigt, dass Bestäubung per Hand extrem arbeitsintensiv, langsam und kostspielig ist. Gerade sehr vitaminreiche Nahrungsmittel wie Äpfel, Himbeeren, Tomaten und Mandeln würden sehr selten und teuer werden – Obst als Luxusgut.

Der ökonomische Wert der Bienenbestäubung beträgt weltweit ungefähr 256 Milliarden Euro. Bienenschutz zahlt sich also auch aus ökonomischer Sicht aus.

Das Bienensterben

In den letzten Jahren sterben mehr und mehr Bienen. Nicht nur viele europäische Länder leiden unter einer ungewöhnlich hohen Sterberate ihrer Honigbienen, weltweit berichten Imkerinnen und Imker seit den späten 1990er Jahren von einem plötzlichen und unerklärlichen Rückgang ihrer Bienenpopulationen.

Das hat verschiedene Gründe: Schwindende Lebensräume mit ausreichendem Futterangebot, Klimawandel, Parasiten und Krankheiten. Eine besondere Gefahr für die Bienen sind jedoch chemische Pestizide. Insbesondere Chemikalien aus der Gruppe der Neonicotinoide sind wahre Bienenkiller. Sie schädigen das zentrale Nervensystem der Tiere. Neonicotinoide können zu einer chronischen Vergiftung führen und haben oft tödliche Folgen für einzelne Individuen oder gar ganze Bienenvölker. Dies passiert beispielsweise, wenn Arbeiterbienen durch Pestizidwolken fliegen oder wenn sie ihrer Brut verseuchten Nektar und Pollen bringen.

Die Lösung

Wir brauchen dringend Gesetze, die den Einsatz von bienengefährdenden chemischen Pestiziden vollständig und dauerhaft verbieten. Greenpeace hat folgende Bienenkiller-Pestizide identifiziert, die vorrangig verboten werden müssen: Imidacloprid, Thiamethoxam, Clothianidin, Fipronil, Chlorpyriphos, Cypermethrin und Deltamethrin.

Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen und der Schutz von noch intakten Ökosystemen tragen dazu bei, Bienen das Umfeld zu schaffen und zu erhalten, das sie zum Leben benötigen. Das Pflanzen von Hecken und Wildblumenflächen sowie miteinander verbundene Lebensräume helfen ebenfalls.

Auch Konsument/innen können helfen, indem sie nach ökologisch produzierten Lebensmitteln und einer ökologischen, chemiefreien und artenreichen Landwirtschaft fragen. Diese bekämpft Schädlinge unter anderem mit Nützlingen und ohne chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel. Die robusten Sorten der ökologischen Landwirtschaft sind weniger anfällig für Schädlinge. Zudem werden gezielt Lebensräume für Nützlinge aufgewertet und durch eine optimale Fruchtfolge werden Schädlinge im Rahmen gehalten. Einfache, aber effektive Lösungen zur Rettung der Bienen!

Mach mit und unterstütze die Kampage “Bee my Friend” auf GreenAction.