26.
Januar

Lebensraum im Ausverkauf

Fledermaus (c) ununusual/flickr

Die wenigsten Menschen wissen es: Fledermäuse sind in Mitteleuropa akut gefährdet. Viele Arten müssen deshalb dringend geschützt werden. Fledertiere, wie Fledermäuse auch genannt werden, sind die einzigen Säuger, die aktiv fliegen können.

In Europa leben 30 Fledermausarten, 22 davon auch in Deutschland. Sie sind überwiegend Insektenfresser und ruhen typischerweise hängend. Fledermäuse schlafen, überwintern und bekommen Nachwuchs in unzugänglichen Verstecken, sie fliegen fast nur nachts und machen keine hörbaren Geräusche.

Wenn du Fledermäuse schützen möchtest, unterstütze die Kampagne “Gebt Fledermäusen einen Platz zum Leben“. Die Aktivistinnen und Aktivisten setzen sich u. a. dafür ein, gebäudebewohnende Fledermausarten möglichst viel Lebensraum in unseren Städten finden. Mehr Infos findest du auf savethebats.de.

23.
Januar

Non Profit Filmprojekt: Deine Hilfe wird gebraucht!

IT go green!

Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, den spektakulärsten Non Profit Videoclip für eine grüne IT Revolution produzieren. Das können Sie natürlich nicht allein und bitten deshalb um Deine Hilfe!

Mit ihrer Kampagne “Wir brauchen deinen Videoclip für GoGreen! Non Profit Filmprojekt” wollen Jürgen und Janet deutlich machen wie dringend wir Energie sparen müssen. Genauso wichtig sind sauber produzierter IT-Produkte und das IT-Produktrecycling.

Mitmachen ist ganz einfach. Du brauchst ein Smartphone oder eine kleine Video-Kamera und eine Idee für einen “Go Green”-Filmschnipsel. Den nimmst du auf – gerne zusammen mit Freunden -, wirst Co-Autor bei der Kampagne und lädst dein Filmchen hoch. Alles weitere erfährst du in der Kampagne.

19.
Januar

Internet als Klimaproblem

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sogenannte Flatrates haben unsere Wohnungen erobert, wir sind Online, sobald wir unseren Computer einschalten. Dank WLAN und UMTS kann mittels Laptops, PDAs oder Handys auch unterwegs gesurft werden.

Das Internet wächst weiter, die zu transferierenden Datenvolumen steigen extrem und die komplette Infrastruktur des WorldWideWeb frisst mehr und mehr Strom. In verschiedenen Artikeln ist das Internet bereits als “Klimakiller” betitelt worden.

Macht euch das Problem bewusst, erzählt es euren Freundinnen und Freunden und schließt euch der Kampagne “Internet und Stromverbrauch” an. Spart Strom und wechselt zu einem Ökostrom-Anbieter!

16.
Januar

Wenn die Sonne nicht mehr scheint

Suspekt One feat. Kingsley Quainoo: Cooler Rap zu Umweltzerstörung und Bankenkrise “Wenn die Sonne nicht mehr scheint”.

13.
Januar

Nationalpark in Tschechien bedroht!

Nationalpark Sumava, Tschechien, (c) Skippy at the Czech language Wikipedia

Der Nationalpark Sumava, auch Böhmerwald genannt, bildet zusammen mit dem benachbarten Nationalpark Bayerischer Wald das größte zusammenhängende mitteleuropäische Waldgebiet, das “Grüne Dach Europas”.

Bergplateaus mit emporragenden Gipfeln, die canyonartigen, durch Erosion entstandenen Taleinschnitte mit Flussläufen im Westen, das weitläufige Hochland Trojmezenska hornatina oder die Moldau-Auen im Süden – jedes Gebiet bietet Lebensraum für die unterschiedlichsten Tier- und Pflanzenarten an.

Zahlreiche Moorlandschaften ermöglichen den Fortbestand einiger Insektenarten aus der Nacheiszeit. Reste von urwaldähnlicher Vegetation, Gletscherseen, Tal- und Berghochmoore, durchzogen von Spuren des jahrhundertlangen menschlichen Daseins, die den besonderen geheimnisvollen Reiz dieses dünn besiedelten Gebiets noch verstärken, machen diesen Landstrich zum Naturkleinod.

Diese Schönheit soll nun durch Kahlschläge quer durch das Schutzgebiet zerstört werden. Wir finden, das geht gar nicht! Setze dich mit uns für den Erhalt des Nationalparks ein. Mach mit in der Kampagne “Der Nationalpark Sumava in Tschechien ist bedroht!”.  Und unterschreibe hier die Online-Petition.

4.
Januar

Plastikmüll vermeiden

Plastikmüll aus dem Meer.

Plastikmüll ist ein weltweites Problem und gefährdet in zunehmendem Maße unsere Umwelt. Von den jährlich bis zu 240 Millionen Tonnen produziertem Plastik landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen etwa 6,5 Millionen Tonnen Müll in unseren Ozeanen. Auf jedem Quadratkilometer der Wasseroberfläche treiben inzwischen bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe.

Diese machen rund 15 Prozent des Mülls aus, mehr als 70 Prozent sinkt auf den Meeresboden und bleibt unserem Auge verborgen. Die restlichen 15 Prozent werden an die Küsten gespült. Plastik ist im Meer nahezu unvergänglich, es zersetzt sich langsam über Jahrzehnte, manchmal Jahrhunderte und gibt so nach und nach kleinere Bruchstücke und Giftstoffe an die Umgebung ab.

Die Überbleibsel unserer zivilisierten Wegwerfgesellschaft kosten jedes Jahr Zehntausende von Meerestieren das Leben und gefährden die faszinierende Unterwasserwelt. Es gibt Meeresregionen in denen sich heute sechsmal mehr Plastik als Plankton im Wasser befindet. Seevögel verhungern mit vollen Mägen, da Plastik den Verdauungsapparat verstopft, Wale und Delfine, aber auch Schildkröten, verfangen sich in alten Fischernetzen, ertrinken oder erleiden schwere Verletzungen bei Befreiungsversuchen.

Es ist Zeit unseren Plastikverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren, und somit unsere Umwelt zu schützen. Viele unserer Alltagsgegenstände sind völlig unnötig in Plastik verpackt und können durch Alternativen ersetzt werden. In der Kampagne “No more Plastics” werden Tipps gesucht, wie wir in unserem Alltag Plastikmüll vermeiden können. Wie vermeidest du Plastikmüll? Verrate es uns!

28.
Dezember

Der Eisbär darf nicht untergehen!

Jeder weiß es: Den Eisbären schmilzt der Lebensraum weg.  Weniger bekannt ist, dass der „König der Arktis“ zusätzlich gefährdet ist, weil jedes Jahr Hunderte Eisbären abgeschossen werden – ganz legal. Auf diese Bedrohung weist beispielsweise der Umweltaktivist und Schauspieler Hannes Jaenicke in seinem neuen Spot hin. „Unbegreiflich, dass Regierungen weiterhin die Jagd auf eine vom Aussterben bedrohte Art genehmigen“ sagt er und fordert von der kanadischen Regierung auf, die Jagd auf den bedrohten Eisbär endlich zu verbieten. Unterstützt die Kampagne “Stoppt die Jagd auf Eisbären!” von Pro Wildelife auf GreenAction.

22.
Dezember

Hobbyjagdvergnügen gegen EU-Recht

Selztalrinder auf der Weide. (c) J. Fiala

Mitten in Rheinhessen entlang der Selz wird eine Herde aus Schottischen Hochlandrindern zur extensiven Beweidung von Grünflächen in Naturschutzgebieten eingesetzt. Jetzt sollen die Naturschutzgebiete, “Hahnheimer Bruch” und “An der Lausau”, für das Jagdvergnügen von drei Jägern geopfert werden.

Seit etwa 12 Jahren beweiden die Selztalrinder kostenlos die Naturschutzgebiete für den Selzverband. Die Gebiete stehen wegen ihrer seltenen Vogelarten unter EU-Schutz (Natura 2000, Fauna-Flora-Habitat, Vogelschutzgebiet usw.).

Sollte die Pflege der Gebiete eingestellt werden, wie in einem anderen Natura2000 Schutzgebiet in der Nähe geschehen, können die seltenen Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Das durch langjähriges Engagement Aufgebaute bricht in sich zusammen und wird zerstört. Zudem verstößt es gegen EU-Recht, wenn sich die Situation für die Arten in den Naturschutgebieten verschlechtert.

Trotzdem will der zuständige Landrat Claus Schick ohne Zustimmung der Fachbehörden, die Flächen für die Selztalrinder kündigen. Ihm ist zwar bekannt, dass mehrere Fachgutachten, die Bezirksregierung und das zuständige Ministerium für eine weitere Beweidung der Gebiete sind. Doch das scheint ihn nicht sonderlich zu interessieren.

Die Selztalrinder haben dem Steuerzahler bisher Kosten in Höhe von etwa 360.000 Euro erspart. Denn so teuer wäre die aufwändige Pflege durch Landschaftsgärtner. Außerdem hat sich der Artenbestand der Tier- und Pflanzenwelt in den Gebieten durch die Beweidung vergrößert. Und zusätzlich hat sich die Herde zu einem touristischen Mittelpunkt im Selztal entwickelt. Machen wir uns dafür stark, dass die Selztalrinder bleiben können. Also mitmachen und die Petition an den Landrat unterschreiben oder dem Landrat eine Protestmail schreiben!

8.
Dezember

Neujahrsputz auf GreenAction

Zum Jahreswechsel wollen wir auf GreenAction aufräumen. Viele von euch haben uns hier und dort darauf hingewiesen, dass die vielen Kampagnen die Community unübersichtlich machen. Das wollen mit dem Neujahrsputz ändern.

Wir werden solche Kampagnen löschen, die seit Monaten nicht mehr gepflegt werden. Und auch solche, deren Initiator/inn/en sich aus der Community abgemeldet haben. Denn diese Kampagnen können nicht mehr weiter geführt werden. Also bitte nicht wundern, wenn die eine oder andere eurer Kampagnen verschwindet.

Besonders schöne Kampagnen, die gut gepflegt wurden, aber abgeschlossen sind, findet ihr dann als Beispielkampagnen unter “Erfolgreiche Kampagnen” oder im Archiv. Dort könnt ihr sicher gute Ideen und Beispiele für euer politisches Engagement finden. Wir hoffen, dass ihr euch anschließend besser auf GreenAction orientieren könnt.

1.
Dezember

Klimakonferenz in Durban

Gleich nach dem Castor gibt’s das nächste wichtige Event: Die Klimakonferenz im südafrikanischen Durban. Vom 28. November bis 9. Dezember beraten Delegierte aus 194 Staaten über eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls. Es geht um nichts weniger als unser Weltklima. Denn Ende 2012 laufen die Verpflichtungen zum Klimaschutz aus.

Doch es gibt die Umbelehrbaren. Allen voran die USA, Kanada und auch China. Und das, obwohl die globalen CO2-Emissionen 2010 so stark wie noch nie anstiegen. Der Anteil des CO2 an der Atmosphäre liegt auf einem Rekordhoch.

Dabei wäre die Lösung so einfach: Mehr erneuerbare Energien, Energieeffizienz, der Umstieg auf andere Brennstoffe, mehr öffentlichen Verkehr und Änderungen in der Landwirtschaft könnten dafür sorgen, dass der globale Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius bleibt. Ganz vorne bei den Verschutzern dabei: Die deutsche Industrie.